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HOTEL
RESTAURANT BENACO 1908-2008
100 JAHRE |
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von
Claudio Nodari |
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1729 Der
Ursprung des Hotels Benaco |
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Seit
mehr als fuenf Generationen befindet sich das Hotel Restaurant
Benaco im Besitz unserer Familie. Es wurde schon von unserem
Vorfahren Francesco Mandelli senior, der im Jahre 1826 geboren
wurde, gefuehrt.
Aber die Geschichte des Hotels reicht noch viel weiter zurueck.
Das genaue Datum seiner Entstehung laesst sich jedoch nicht mehr
feststellen. Der Hafen von Torbole und die ihn umgebenden bunten
Haeuser, unter denen sich auch das heutige Hotel Benaco befindet,
bestehen seit langer, langer Zeit. Die Familie unseres Vorfahren
Francesco Mandelli, der am 21. Mai 1897 in Torbole gestorben ist,
wird bereits am Ende des 16. Jahrhunderts im oertlichen
Kirchenbuch erwaehnt. |
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1729 schizzo del porto di Torbole si nota già l’edifico
che oggi ospita l’Hotel Benaco
Documento conservato presso il museo Tiroler Landesmuseen di
Innsbruck. |
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1896 Hotel
Benaco – ehemalige “Trattoria alla vittoria” |
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Das
erste Dokument, das wir bezueglich des Gebaeudes fanden, ist ein
Pergament aus dem Jahre 1726. Es wird heute im Tiroler
Landesmuseum aufbewahrt. Es zeigt die Haeuser am Hafen von
Torbole, darunter auch das heutige Hotel Benaco. Damals gehoerte
Torbole zum Oesterreich-Ungarischen Kaiserreich und es gab
Grenzschwierigkeiten am Hafen. Nur deshalb ist uns die alte
Skizze erhalten geblieben.
Die Familie seitens unserer Grossmutter Vittoria Mandelli
(1906-1991) war seit langem in Torbole am Gardasee heimisch. Wie
eingangs schon erwaehnt, reichen die Eintragungen in den
torbolaner Kirchenbuechern bis zum Ende des 16. Jahrhunders
zurueck.
Bis 1906 war das heutige Hotel Benaco lediglich ein einfaches
Speiselokal mit dem Namen “alla Vittoria” Es gab Wein, kleine
Gerichte und bescheidene Uebernachtungsmoeglichkeiten. Von der
“Trattoria alla Vittoria” zeugen erste schriftliche Unterlagen
aus dem Jahre 1896. Des Weiteren gibt es Berichte von Zeitzeugen
und alte Fotografien. Die Lokalzeitung “Il Baldo” berichtet bis
zum Jahr 1900 dreimal ueber das Gasthaus. Das Gebaeude war
damals vier Meter niedriger als heute und die Adresse war “Via
del Porto Nr. 34”. 1906 wurde das Hotel umgebaut und die Strasse
erhielt den Namen “Via Benaco”. Unsere Vorfahren wohnten auch
selbst in dem Gebaeude und das Betreiben der Speisegaststaette
war nur eine ihrer vielen Beschaeftigungen. |
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Torbole il porto animato con l’antica Trattoria in un bel
quadro della metà del 1800 |
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Il porto di Torbole, dietro le barche la Trattoria alla
Vittoria fine 800’ |
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1906 Der Brand
in der alten “Trattoria alla vittoria” |
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Torbole 1888 |
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Am
Sonntag, den 15. Juli 1906, am Abend eines ruhigen, warmen
Sommertages, wuetet ein verheerender Brand in der Trattoria alla
vittoria und legt den Schankraum in Schutt und Asche. Es beginnt
nun eine neue Aera, die des heutigen Hotel Benaco. Aus der Asche
der Gaststaette des 19. Jahrhunderts wird das behagliche Hotel
im neoklassischen Stil aufgebaut.
Aus der Zeitung “L’Eco del Baldo”
17.07.1906 DER SCHWERE BRAND IN TORBOLE
“Sonntag Abend, gegen 21.30 Uhr; diejenigen, die gerade die
frische Seeluft am Catena-Platz genossen, wurden Zeugen eines
ungewoehnlichen Schauspiels. Torbole praesentierte einen fast
unwirklichen Anblick, den eines geheimnisvollen Schlosses, das
mit einem merkwuerdig roten Schimmer erleuchtet war. Die
Einwohner Rivas bemerkten sofort, dass es sich um einen Brand
handelte, der ungluecklicherweise ausgebrochen war. Eine Kutsche
brachte uns schnell zum Ungluecksorts, wo wir uns vom Ernst der
Lage und den Gefahren ueberzeugen konnten (etc. etc..).”
Aber wie entwickelt man einen konkreten Restaurierungsplan, der
das neue Hotel Benaco entstehen lassen soll? Eine klare und
erschoepfende Anwort fanden wir in den historischen Archiven der
Gemeinde Nago-Torbole, wo noch viele Dokumente betreffend
Baugenehmigungen von 1900 aufbewahrt werden.
23.07.1906 Schriftliches Gesuch um
Baugenehmigung
“Ehrenwerte Behoerde, in Folge des kuerzlich ausgebrochenen
Brandes im Hause des Unterzeichneten, an der Piazza del Porto Nr.
35 gelegen, besteht die dringende Notwendigkeit einer
Wiederherstellung des Daches.
Ausserdem hat der Unterzeichnete die Absicht, das gesamte
Gebaeude reparieren und restaurieren zu lassen und reicht
hiermit beiliegende Plaene ein.
Bei dieser Gelegenheit waere es auch notwendig, das neue Dach um
vier Meter anzuheben.
Aus diesem Grund ersucht der Unterzeichnete so bald wie moeglich
um entsprechende Genehmigung und dankt im Voraus in positiver
Erwartung. Torbole, 23. Juli 1906. Ergebenst….Francesco Mandelli
und Brueder.” |
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Ricettario della famiglia Mandelli di fine 1800
1905 piccole venditrici di fiori davanti alla “Trattoria alla
Vittoria” |
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Torbole 1900 c. Lavandaie al porto oggi piazza alpini |
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Schizzo di Torbole dat.1864 collezione Hotel Benaco

Schizzi di Torbole dat.1864 collezione Hotel Benaco |
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1906-1908 Die
Verwandlung in das Hotel Benaco |
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Anfang
des Jahrhunderts verfuegte Torbole praktisch nur ueber ein
einziges “Hotel” im modernen Sinn: das “Lago di Garda”. Der Bau
des Hotel Benaco stellte eine der ersten erheblichen
Investitionen auf dem Hotelsektor einer Familie aus Torbole sul
Garda dar. Der Uebergang von der kleinen “Trattoria alla
Vittoria” mit dazugehoerigen Gaestezimmern zum Hotel Benaco mit
typischem Standard eines Hotels von 1900 ist Sinnbild des
Fortschrittes. Man hat schon seit einiger Zeit die Bedeutung
dieser neuen Wirtschaft verstanden und beginnt nun ernsthaft in
diese zu investieren.
Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts gruendeten unsere
Vorfahren eine Firma, die im Namen aller Teilhaber arbeitete. So
geht es aus den privaten Dokumenten und Grundbuechern hervor.
Die Firma besass viele Grundstuecke, auf denen auch der Anbau
von Gemuese (Broccoli, vor allem aber Spargel) betrieben wurde.
Das Gemuese wurde direkt nach Oesterreich exportiert, von woher
im Gegenzug Salz importiert wurde. Der wirtschaftliche Erfolg
der Firma war sicherlich auf mehrere Faktoren zurueckzufuehren:
die landschaftliche Schoenheit, die Faehigkeit unserer Vorfahren,
die in all den schwierigen Jahren waehrend des gesamten 19.
Jahrhunderts grosses Durchsetzungsvermoegen bewiesen haben, die
Produktion und der Handel mit landwirtschaftlichen Produkten und
die Leitung von Verkaufsstellen fuer den Vertrieb von
Staatsguetern (Brot, Tabakwaren, Fisch).
Es waren sicherlich Ausdauer und vielleicht auch uebermaessige
Unternehmungslust, durch die Neid hervorgerufen wurde. Neid, der
mit der erklaerten nationalistischen, italienischen Treue in
Zusammenhang stand. Durch ihre Taetigkeit in der Vetretung der
Gemeinde wurden die Gebrueder Mandelli auch in einen Prozess
wegen heimlicher Auswanderung von jungen Irredentisten in
Italien mit hineingezogen. Dies bezahlten sie mit einem hohen
Preis: die politische Verbannung im Jahr 1915 in das Lager von
Gross-Sieghart in Oesterreich, nordoestlich von Wien an der
Grenze zur Slowakei.
Die Lebensbedingungen hier waren fuerchterlich und die Brueder
erkannten sofort: der einzige Weg fuer sie und ihre Kinder zu
ueberleben, war, den Ausweg aus diesem Verbannungslager
zumindest zu versuchen. Also bezahlten sie aus eigener Tasche
die Miete fuer ein Haus ausserhalb des Lagers und erklaerten
sich bereit, jeden Tag das Registrierbuch nahe dem Lager zu
unterschreiben. Eine schreckliche Erfahrung, drei Jahre der Not
und Entbehrung, die eine schmerzhafte Spur bei allen
nachfolgenden Generationen hinterliess.
Es mangelte also nicht an Kapital fuer ein neues Unternehmen,
was einen guten Unternehmer das Beste hoffen laesst. Fuer
Torbole war dies ein magischer Moment. Der endgueltige Anstoss
in der Entscheidung, die Trattoria “Alla Vittoria” in ein Hotel
umzuwandeln, fand also im Juli 1906 statt, als die Trattoria
durch den verheerenden Brand zerstoert wurde.
29.08.1906 Brief ueber die Vorstellung
des endgueltigen Projektes
Nach Erhalt der Genehmigung praesentierten die Gebrueder
Mandelli ihr endgueltiges Projekt:
“Ehrenwerte Gemeindeverwaltung, in Bezug auf den juengsten
Erlass der Gemeinde, mit dem der Wiederaufbau und die Anhebung
des Gebaeudes gewaehrt wurde [..], die Unterzeichneten fuehlen
sich geehrt, nun das endgueltige Projekt der geplanten
Restaurierung zu entwerfen [..]. Torbole, 29. August 1906. NB
Das Gebaeude wird fuer den Gebrauch einer ‘Trattoria’ und eines
Hotel verwendet. Gebrueder Mandelli.”
Zum ersten mal wird offiziell der Wille unterzeichnet, aus der
alten Osteria ein Hotel in modernem Sinne zu verwirklichen, wie
das Projekt unmissverstaendlich darlegt.
09.06.1908 Ende der Arbeiten
20 Monate nach Anfang des Wiederaufbaues kommen die Gebrueder
Mandelli zum Abschluss der Arbeiten. Zum ersten mal wird der
Name des Hotels ausgesprochen: Hotel Benaco. |
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1907 punteggi sull’Hotel Benaco il restauro ed ampliamento
procede velocemente
(per gentilissima concessione della Fondazione G. Negri di
Brescia) |
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Guida turistica tedesca del 1908
collezione Hotel Benaco |
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Primo stemma dell’Hotel Benaco 1908 |
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Collezione Hotel Benaco |
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contabile Famiglia Mandelli 1911-1915 |
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Progetto del nuovo Hotel Benaco 1906 ( presso archivio
comunale di Nago Torbole) |
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foto su vetrino 1900 circa
Progetto del 1906(9) |
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Sezione del progetto Hotel Benaco 1906 |
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Foto terrazza-veranda hotel Benaco 1908
collezione Hotel Benaco |
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1910 c l’altro Hotel gestito dalla famiglia Mandelli a
Torbole: l’albergo Trentino |
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1908 DIE
EROEFFNUNG DES NEUEN HOTEL BENACO |
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Wir
koennen also annehmen, dass es der 15. Juni 1908 war, an dem die
inoffizielle Eroeffnung des Hotel Benaco stattfand, denn
offizielle Eroeffnungen gab es mindestens zwei: eine am 22. Juli
1908, die andere am 20. September 1908.
Aus der Zeitung “L’Eco del Baldo”
21.07.1908: “Morgen findet die Eroeffnung des neuen
Hotel Benaco statt, das sich am Hafen befindet. Das mit viel
Luxus ausgestattete Hotel steht unter der Leitung der Gebrueder
Mandelli aus Torbole, denen wir viel Glueck wuenschen.”
Aus der Zeitung “L’Eco del Baldo”
21.09.1908: “Gestern um 14.00 Uhr fand die feierliche
Eroeffnung des Hotel Benaco statt, bei der auch unsere oertliche
Musikkapelle auftrat. Unter den Anwesenden befanden sich
ausserdem diverse Gaeste und viele Buerger, zum Grossteil aus
Riva. In allen Saelen und auch auf der Terrasse draengten sich
die Menschen.
Die Musiker ernteten fuer ihr feierliches Rahmenprogramm
riesigen Applaus. Das Fest dauerte den ganzen Tag an. Wir
wuenschen den Unternehmern Gebrueder Mandelli, Soehne des
verstorbenen Francesco, viel Erfolg mit ihrem eleganten Hotel,
denn sie haben sich wirklich alles Glueck verdient.”
Einige Tage vor der offiziellen Eroeffnung vom 21.09.1908
besuchten uns einige Journalisten vom “Eco del Baldo”, die uns
eine interessante und genaue Beschreibung darueber gaben, wie
sich das Hotel bei der Eroeffnung praesentierte. Wir hatten
wirklich grosses Glueck, so eine genaue, detaillierte
Beschreibung und auch Werbung zu erhalten, die in dieser Form
nur wenigen Hotels der Umgebung zuteil kam. Sicherlich trugen
auch die nie verborgenen irredentistischen Anschauungen der
Familie Mandelli dazu bei.
Aus der Zeitung “L’Eco del Baldo”
17.09.1908: “Wir wollten das Hotel genauer
besichtigen und staunten ueber die Eigentuemlichkeit, die
Eleganz und den Komfort. Das Hotel Benaco kann muehelos mit
anderen Hotels ersten Ranges konkurrieren. Die Herren Mandelli
hegten seit langer Zeit den Wunsch, ein nationales Hotel in
Torbole zu errichten und der Brand vor zwei Jahren hatte den
Ausschlag gegeben….Annibale Sforzellini war der Konstrukteur und
Unternehmer der Arbeiten. Mit bewundernswerter Geduld und
Intelligenz baute er weitere Stockwerke auf den Truemmern des
Hauses auf, indem er sich der intakt gebliebenen Hauptmauern
bediente. Das Besondere daran: er hat das neue Gebaeude so
geplant, dass alle Raeume unabhaengig voneinander und separat
zugaenglich sind. Das Hotel ist im Erdgeschoss mit einem Cafè,
einem Saal und einer “Osteria” (Gasthaus) mit separatem Eingang
ausgestattet. In der ersten Etage befindet sich ein sehr
eleganter Speisesaal, ein nagelneuer Leseraum, extravagante
Toiletten, etc. Ausserdem verfuegt das Hotel ueber dreissig
Zimmer, die zur Zeit fast alle belegt sind. Das Mobiliar,
geliefert von Vigilio Baroni, Eigentuemer des Kaufhauses
Tridentino in Riva, ist sehr luxurioes, man findet es nur selten
in anderen namhaften Hotels. Das gesamte Mobiliar stammt aus
Wien, ebenso Teppiche, Vorhaenge, Gemaelde und elegante Vasen,
die man an jedem Platz hier vorfindet. Die schlichten und
eleganten Malereien wurden von einem modernen Kuenstler aus Riva
namens Ferrari sehr gewissenhaft ausgefuehrt. Ein echtes
Meisterwerk ist das Gelaender von Furioli aus Torbole. Die
Zimmer strahlen eine besondere Eleganz aus und sind fast alle
mit hellen Moebeln ausgestattet. Die eleganten Baeder sind aus
Marmor, das Zubehoer aus feinstem Porzellan. Im ersten Stockwerk
befindet sich eine Terrasse aus Eisenbeton, die sich ueber den
Garten des “casa Stefenelli” (heute Hotel Geier) erstreckt, von
wo aus man die herrliche Aussicht auf den zauberhaften See hat.
Auch auf der Vorderseite des Hotels ist der Ausblick auf den See
nicht verbaut, wenn auch das Nachbarhaus etwas hervorragt. Man
kann den gesamten Hafen bis zum Anlegesteg der Schiffe sehen.
Das Hotel verfuegt ueber eine gute Kueche. Die verschiedenen
Speisen werden von einer hervorragenden Koechin, die ebenfalls
aus Torbole stammt, immer frisch zubereitet. Die Herren Mandelli
haben mit viel Elan und Initiative Torbole mit einem gut
gefuehrten, eleganten, nationalen Hotel ausgestattet und
verdienen daher grosses Lob und Ermutigung. Bleibt also zu
wuenschen, dass die Gesellschaft aus Riva und Arco, die oft in
Torbole verweilt, von nun an das Hotel Benaco frequentiert, wo
sie jeden erdenklichen Komfort geniessen koennen.
Gaebe es in Torbole mehr innovative Menschen wie die Gebrueder
Mandelli, wuerde der Ort in wenigen Jahren eine enorme
Entwicklung erfahren. Wir wuenschen Ihnen von Herzen auch
weiterhin viel Erfolg.”
Die Zeit bis zum Ausbruch des grossen Krieges im Jahr 1914 war
fuer das Hotel Benaco sicherlich eine glueckliche, heitere und
lohnende Zeit. Zwar handelte es sich um ein Hotel fuer fremde
Besucher, man engagierte sich aber gluecklicherweise auch fuer
Feste und Ereignisse, die die ganze Gemeinde miteinbezogen. Man
muss bedenken, dass Torbole zur damaligen Zeit nur ueber wenige
Hotels verfuegte. Von denen, die sich wirklich “Hotel” nennen
konnten, gab es lediglich drei.
Aus der Zeitung “L’Eco del Baldo”
23.02.1909: “Gestern Abend fand im Hotel Benaco ein
Maskenball statt, der erst heute Morgen um 5.00 Uhr ohne
jeglichen Zwischenfall zu Ende ging. Es war ein glaenzendes Fest.”
Aus der Zeitung “L’Eco del Baldo”
03.10.1909: “Ab morgen beginnen im Garten des Hotel
Benaco die Auffuehrungen des Filmes “Elsa”. Wir wuenschen viel
Erfolg.”
Aus der Zeitung “L’Eco del Baldo”
10.06.1912: “Professor Ghirotti weilte im Hotel
Benaco. Gestern Abend fand im Saal des Erdgeschosses des Hotel
Benaco eine aussergewoehnliche und geheimnisvolle Veranstaltung
des beruehmten Kuenstlers Prof. Ghirotti statt. Im Saal
draengten sich die Leute, die herbeigeeilt waren, um zwei
unbeschwerte Stunden zu geniessen und das wirklich einzigartige
Koennen des verehrten Professors zu bewundern.
Die Begeisterung ueber die Vorfuehrungen der unglaublichen
Kunststuecke war riesengross. Besonders das der Namen und
dazugehoerigen Nummern, mit dem Prof. Ghirotti sein
erstaunliches Gedaechtnis demonstrierte, fand grossen Anklang.
Die Zuschauer verfolgten aufmerksam und verzueckt die
dargebotenen Kunststuecke. Auch die Nummer mit der schwarzen
Asche, aus der der Zauberkuenstler unzaehlige Papierstueckchen,
eine endlose Zahl kleiner Fahnen und am Ende gar eine fast zwei
Meter lange Fahne hervorzauberte, wurde mit allgemeinem Applaus
bedacht.” |
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1908 primo depliant dell’Hotel Benaco si noti la foto in
basso quanto il lago rientrava rispetto all’oderna stradina |
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Foto scherzosa famigliare sulla carrozza dell’Hotel Benaco
nel cortile dell’odierno. |
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Cartolina pubblicitaria 1910 c. si noti sul retro dell’Hotel
come il lago avanzasse notevolmente, rispetto l’odierno fronte,
di almeno 30-40 metri |
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Da “Guida del trentino” di Cesare Battisti 1913 :Hotel
Benaco-25 stanze -Grande terrazza-Bagni-Camera oscura-. |
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Schedina di Notifica 1912 c. |
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1915-1924
Verbannung nach Oesterreich und Rueckkehr – DER ERSTE WELTKRIEG |
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Bis
1918 war Torbole und das gesamte Trentino Teil des
oesterreichisch-ungarischen Reiches. Im Jahr 1915 begann fuer
die Familie das Drama: mit Ausbruch des Krieges fluechtete die
ganze Familie zunaechst nach Gross-Sieghart in Niederoesterreich,
dann nach Heiligenberg, ebenfalls in Oesterreich. Vor allem aber
der Tod von Giulia Mandelli (1847-1915) war ein grosser Verlust
fuer die Familie. Laut Zeugen, wie z. B. Enkelin Vittoria
Mandelli (1906-1991), war sie der wahre unternehmerische Geist
und die Verwalterin der Firma Mandelli.
Nach der Rueckkehr aus Oesterreich setzte die Familie alles
daran, Schadensersatz fuer die durch den Krieg entstandenen
Schaeden zu erhalten (vor allem fuer den seit Jahren
vernachlaessigten Anbau). Im Jahr 1920 traf die Familie ein
neuer Schlag: der fruehzeitige Verlust von Francesco Mandelli
(1852-1920), der zehn Kinder und seine Ehefrau hinterliess, die
wenig spaeter ebenfalls verstarb. Von der Familie Mandelli
verblieben jetzt also nur noch Giovanni Battista (1854-1934) und
Pietro Lino, die sich, u.a. auch aufgrund der Erbmasse der zehn
noch minderjaehrigen Kinder von Francesco, gezwungen sahen, die
Aufteilung des gesamten Erbgutes der Familie voranzutreiben.
Wie aus dem Familienarchiv, das bis 1991 von Vittoria Mandelli
und spaeter von deren Enkel Claudio Nodari aufbewahrt wurde,
hervorgeht, wurde der komplette Besitz also aufgeteilt. Aber
obwohl einem frueherem Uebereinkommen nach auch das Hotel Benaco
aufgeteilt wurde (zugunsten der minderjaehrigen Kinder), blieb
das Hotel laut der endgueltigen Teilungsurkunde seltsamerweise
trotzdem unaufgeteilt, sei es in Bezug auf die Immobilie als
auch in Bezug auf das Inventar. Vielleicht dachte man, dass das
Hotel schnellstmoeglich dem Vormund der minderjaehrigen Kinder
anvertraut wurde? Wahrscheinlich war dem so. Mit der Verpachtung
des Hotels war die Zukunft und das Studium der Waisenkinder
sowieso gesichert. Jedenfalls wurde das Hotel im Jahr 1923 von
der Firma Ottavio Merli aus Riva restauriert, von der uns der
detaillierte Kostenvoranschlag blieb. Was brachte der Ausgang
des ersten Weltkrieges dem Hotel Benaco? Gebaeudeschaeden in
Hoehe von £ 15.000 im Jahr 1923 und £ 7.300 fuer beschaedigtes
Mobiliar.
Das was im Detail aus dem Kostenvoranschlag von gut 31 Seiten
hervorgeht, ist, dass die Stabilitaet des Gebaeudes keinerlei
Schaeden davongetragen hatte. Ebenso keine Schaeden, die die
Restaurierung der verbliebenen Sachen verhinderten. Die einzigen
Anzeichen fuer Gewalt waren die kaputten Glastueren, einige
Einschlaege in den Mauern, Schutt und Truemmer in den einzelnen
Etagen, zerstoerte Strassenpflaster, aber weiter nichts
Ernsteres. |
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Passaporto austriaco di GiovanniBattista Mandelli (nonno
materno di Giovanni Nodari) |
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Esempio di fattura per riparazione datata 1924 |
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1924-1927 Die
Jahre der Verpachtung – DAS ALLGEMEINE INVENTAR DES HOTEL BENACO
TORBOLE |
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Die
Anfangsperiode, in der das Hotel Benaco verpachtet wurde, war
eher muehsam. Innerhalb nur weniger Jahre
ging das Hotel an einen gewissen Rulfini, in der Saison 1924/25
sicher an Herrn Camillo Wenzel (Wiener), dann an Herrn Sigurtà
Guido di Riva, der es schliesslich an Herrn Carlo Hermel
weitergab.
Durch die letzten Ereignisse gezwungen, das Hotel zu verpachten,
war es notwendig eine Inventur aller beweglichen Besitztuemer
des Hotels bis ins kleinste Detail durchzufuehren. Ein
gluecklicher Zufall fuer die Rekonstruierung des Hotel Benaco’s
war die Wiederentdeckung des “Generalinventars des Hotel
Benaco – Torbole”. Ein Heft von gut 80 numerierten Seiten,
dass uns die Organisation eines Hotels der zwanziger Jahre aus
Torbole sinngetreu ueberlieferte.
Und dieses eindeutige Dokument, datiert um 1924, beweist, dass
es der Muehe wert ist, sich einen Augenblick laenger daran
aufzuhalten, wie bei einem Foto, um die interessantesten Details
zu bewundern.
ZIMMER: Betten aus Buchenholz, Betten aus Ulmenholz,
Betten aus Eisen, Betten aus Nussbaumholz, Betten aus Eichenholz
Ausser dem Material wechselt dann auch der Stil, in der Regel
von groesster Verschiedenheit und persoenlicher Note. Das
gleiche Material des Bettes wurde auch fuer die Nachttische,
Schraenke, Tische, Stuehle und Frisierkommoden verwendet:
Buche massiv, Typ Vienna glaenzend, Nussholz mit Basrelief,
Eisen weiss lackiert, amerikanisches Nussholz,
Rotes slavonisches Buchenholz.
Ausserdem war jedes Zimmer mit einem Waschtisch verschiedenen
Typs und Groesse ausgestattet;
z. B.: “mit zwei Schranktueren, zwei Schubladen, aus Marmor,
Groesse 110 x 50 cm, mit Erhebung, Porzellanfliesen und einem
facettiertem Spiegel 75 x 44”.
Die Beleuchtung war mit einer einzigen Lampe gesichert, waehrend
sich in jedem Zimmer eine Klingel befand.
Weiters gab es noch: einen Teppich, einen Polstersessel, oft
auch ein Ottomane (eine Art antike Ausziehcouch), Gardinen mit
Messingstangen, briss pis, eine Nachtschuessel und eine
Blumenvase, ein einfacher Spiegel, ein gerahmtes Bild.
DIE BADEZIMMER
Jede Etage verfuegte ueber ein Gemeinschaftsbadezimmer,
bestehend aus zwei abgetrennten Raeumen: das Badezimmer fuer die
persoenliche Reinigung und das Wasserclosset (Toilette). Und
hier die Anordnung der Badezimmer: Eine Badewanne aus Zink,
lackiert, mit Heizkessel; Waschbecken aus Porzellan, Bidet (Tonet)
mit einem Porzellangefaess, Hakenaufhaenger, ein Gitter aus
Laerche fuer die Fuesse, elektrische Lampe mit glaesernem
Lampenschirm und eine Klingel mit kleiner Lampe. Handtuchhalter
aus Messing, Seifennapf und zwei Schwammablagen. Direktionsraum
aus dem allgemeinen Inventar des Hotel Benaco 1924.
KUECHE
Kochtoepfe und Kessel aus Kupfer (zu 3,4,5,10 kg), Bratenformen
(aus Kupfer, kastanienfarbener oder hellblauer Lack, Alluminium),
Pfannen, Waschschuesseln, Abtropfsieb, Kuchenformen, kleine
Toepfe, Puddingformen, Schoepfloeffel, Schieber, Rost, Formen,feine
Siebe, Vorlegegabeln, Fischkochtoepfe, Scheren, Messer (40!),
ein Nudelholz, eine verzinkte Blechgiesskanne, Buttermesser,
Wecker, Eismaschine mit Schlauch, Kaffeemaschine, 10 kg, aus
Kupfer und eine Petroleummaschine.
SPEISEKAMMER
170 Fleischteller, 170 Dessertteller, Tassen, Sossenschuesseln,
Suppenschuesseln, Glasteller, eine grosse Korbflasche zu 30 l.
STAELLE
Stall, eine Abteilung fuer Schweine mit Futterkrippe, eine
Futterstelle fuer Pferde.
WAESCHEREI
Holzwanne, 2 x 80 m; zwei gezinkte Waeschereiben, beweglicher
Ofen mit Backrohr aus Eisen, Kochkessel aus Kupfer, Durchmesser
0,70 x 0,60; ein weiterer, fixierter Ofen mit Kochkessel,
Durchmesser 1 x 0,85 mit dazugehoerigem Wasserhahn.
GARAGE
Tisch mit Schubladen zu 2 x 0,83.
KELLER
Ein alter Eisschrank, Querbalken zu 2,85m x 18/10, kleine
Faesser und ein Manometer.
DIREKTIONSRAUM
Schreibtisch mit Aufsatz, bestehend aus fuenf Schubladen aus
Nussholz, mit gewundenen Beinen zu 1,28 x 0,71, gewachste,
gruene Schreibtischoberflaeche. Schreibtisch [..] mit kleinen
Saeulen, ein Tisch aus amerikanischem Nussholz, Stil Luigi XV,
mit doppelt aufmachbarem Deckel und rotem Tuch zu 0,61 x 0,61,
zwei Lehnsessel aus schwarzfarbenem Holz mit gruener Polsterung;
Geldschrank, der von der Firma Wiese & Comp. Wien benutzt wurde;
schwarzgelackte Tabelle mit roten Streifen von Nr. 1 bis Nr. 39
zu 1,20 x 0,85;
Gemaelde mit Drucken von afrikanischen Landschaften,
schmiedeeisener Kronleuchter im alten Stil mit aus 200 kleinen
Lampen in Form von Kerzen, Kartenstaender aus Weidenruten.
RESTAURANT NACH OSTEN
Billard aus Nussholz, doppelt gezeichneter Marmor (Serfert) zu
2,55 x 1,50, sechs Billardstaebe und einen Stabhalter, sechs
elfenbeinfarbige Billardkugeln, zwei Gemaelde mit koeniglichen
Ebenbildern und schwarzverglaste Bilderrahmen zu 67 x 53 cm
[..]; zwei Strandschirme mit vier Knoepfen.
ATRIUM ERDGESCHOSS (Haupteingang)
Theke im Stil von Luigi XIII, Basis und Becken aus Zink;
nationale Flagge und Schild mit Lanze, Bild fuer Reklame, zwei
Tische und fuenf Sessel aus Weidenruten, ein Schrank aus
nussholzgefaerbtem Fichtenholz mit zwei Glastueren und 10
glaesernen Faechern fuer Kundenbriefe,eine Rufklingel.
SCHREIBTAFELN
Eine in Mori, eine am Bahnhof von Nago, eine am Haus Perugini
angeschlagen, eine am Einsteigesteg, eine ????, eine ????
INNENHOF
Holzvase mit Palme.
AUSSENHOF
Eine Wanne mit Deckel fuer Fische, sechs Vasen mit Pflanzen (Lorbeer,
etc.).
SPEISESAAL
Sechsundsechzig gewundene Tonet-Stuehle, Sitze aus Buchenholz;
Messingkronleuchter mit fuenf Armen und fuenf Lampenschirmen,
vier Wandleuchten mit acht Lampenschirmen [..], eine Saeule fuer
Gipsvasen, eine in Ton und eine in Porzellan.
KLAVIERRAUM
Ein Klavier mit elektrischem Triebwerk,aus glaenzendem
Mahagoniholz mit 24 Musikstuecken, auch manuelle Tastatur, mit
zwei Armlehnen aus Messing [..], vierundzwanzig Tonet-Stuehle
[..], groessere und kleinere Lehnstuehle.
TERRASSE
Zwoelf Tische aus einfachem Fichtenholz, einundfuenfzig Stuehle,
achtunddreissig Vasen aus Terracotta, acht Vorhaenge 24 x 3 m
[..]; ein Strandschirm aus blauem und gelbgemustertem Gewebe.
DUNKELKAMMER FUER FOTOENTWICKLUNG
Ein an der Wand fixierter Tisch 168 x 50 cm, eine mit Zink
ueberzogene Holzwanne, 57 x 42 cm, mit installiertem,
fliessenden Wasser; elektrisches Licht mit roter Gluehbirne
[..].
VORDERSEITE AM HAFEN
Drei Laternen mit drei grossen Glaskugeln, ein Fahnentraeger
[..].
SILBERZEUG
Ein Champagnerkuebel, neunzig Gabeln [..], siebenundachtzig
Messer.
BUERO
Zwoelf Rechnungshefte, ein Rechnungsheft fuer die Bilanz, Papier
und Briefkuverts Hotel Benaco, Prospekte Benaco, Boegen
auslaendischer Aufenthalte. |
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1930 Torbole turisti al lago |
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1934 Hotel Benaco arrivo di facoltosi turisti in taxi |
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depliant 1930 |
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depliant 1930 |
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Sala direzione nell’Inventario Generale dell’Hotel Benaco
1924 c. |
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Sala lettura dell’Hotel Benaco 1925 c |
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Sala da pranzo dell’Hotel Benaco 1925c |
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Libretto al risparmio anni 1925 c.
Etichetta per bagagli anni 1930 c. |
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Pubblicità 1926 |
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Album fotografico di turisti a Torbole 1930 |
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1929 sullo sfondo arrivo della strada statale , il porto
vecchio viene ridotto |
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La macerie delle case in piazza Benacense demolite per far
passare la statale gardesana 1929 |
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1929 Torbole turisti al lago |
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1929 Torbole turisti con gli ombrellini da sole allora di
moda |
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1930 la nuova Auto-Gardesana è stata aperta.... |
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Hotel benaco anni 1930 cerimonia pubblica
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Lavandaie sul porto vecchio oggi Piazza Alpini
Il re alberto del Belgio in una cartolina d’epoca |
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1927-1939
Geschaeftsfuehrung durch die Familie Moertl |
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Vom
13. April 1927 an wurde das Hotel fuer £ 18.000 jaehrlich an die
Familie Moertl verpachtet. Im Vorjahr dagegen war es noch fuer £
24.000 verpachtet worden. Zeichen eines schnellen,
wirtschaftlichen Rueckganges.
Unter der Leitung der Familie Moertl erlebte das Hotel Benaco
eine gute Phase, trotz der Schwierigkeiten, die die Zeit des
zwanzigjaehrigen Faschismus fuer den Tourismus mit sich brachte.
Gegen Ende der zwanziger Jahre reservierte Koenig Albert von
Belgien fuer gut zwei Jahre die gesamte erste Etage des Hotels
einschliesslich der zugehoerigen Terrasse. Der Koenig war ein
leidenschaftlicher Bergsteiger und regelmaessiger Besucher des
Trentinos und der Dolomiten, aber offenbar fuehlte er sich auch
vom Gardasee angezogen.
Hans und Hilde Moertl waren boehmischer Herkunft; sie leiteten
das Hotel Benaco bis zum 01. Januar des Jahres 1939. Danach
wurde der Betrieb an Ilario Mandelli und die Kinder von
Francesco (verstorben 1920, er hinterliess zehn Kinder)
weitergegeben. Der Druck der Familie Mandelli, wieder die
direkte Leitung des Hotels zu erlangen, wurde dadurch
beguenstigt, dass die Familie Moertl in ihre Heimat
zurueckkehrte. Leider wurden sie angesichts ihres juedischen
Glaubens nach einiger Zeit getoetet.
Laut Zeugenaussagen ist nicht ganz klar, ob die Familie durch
Nazis oder durch russische Soldaten getoetet wurde, die gegen
Ende des Krieges nach Deutschland vorrueckten.
Fakt ist, dass die Familie Mandelli der Geschaeftsfuehrung durch
die Familie Moertl noch lange nachtrauerte; denn sie hatten das
Hotel Benaco auf ein sehr hohes Niveau gebracht. Vermutlich war
Hans Moertl nach Torbole gekommen, um als Kellner im Grand Hotel
zu arbeiten. Erst spaeter bot sich ihm durch Vermittlung der
Familie Mandelli die Gelegenheit, das Hotel Benaco zu fuehren.
So geht es aus einer Zahlungsbestaetigung hervor. |
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1939-1945 Die
Kriegsphase: Beherbergung italienischer Arbeiter und deutscher
Gruppen DER ZWEITE WELTKRIEG |
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Der
zweite Weltkrieg brachte fuer das Hotel Benaco erneute
Veraenderungen mit sich.
Zunaechst wurde das Hotel an die Freizeitorganisation “Aeroplani
Caproni” verpachtet, die am Tunnel Adige-Garda arbeitete,
spaeter erreichte uns die deutsche Kriegsmarine auf ihrem
Rueckzug nach Deutschland.
Aus dieser Epoche gibt es eine authentische Zeugenaussage, die
Antonietta Simonati in Ihrem Roman “L”
veroeffentlicht hat:
Es war im Sommer 1944. Die Hotels waren entweder geschlossen
oder von den militaerischen Einheiten besetzt.
Vom Fenster meines Zimmers konnte ich den Hof des “Benaco” sehen,
wo Soldaten der Kriegsmarine untergebracht waren. Eines
Nachmittags beobachtete ich, wie einige sehr junge Burschen
dabei waren, Berge von Kartoffeln zu schaelen, waehrend sie
Kriegslieder sangen. Sie hatten einen langen Tisch auf einem
Gestell vorbereitet:
auf dem Tisch befanden sich Kartoffeln in gleichmaessigen
Abstaenden, am Boden Wannen und Koerbe fuer die Kartoffelschalen.
Singend erledigten sie ihre Arbeit in schnellem Tempo und mit
grosser Sorgfalt. Sie trugen graugruene Arbeitshemden, die Haare
zum Teil abrasiert oder ganz kurz. Von Zeit zu Zeit kam ein
Unteroffizier vorbei, der sie ermahnte, sich zu beeilen. Sicher
gab er einige witzige Kommentare von sich,zumal die Burschen
aufhoerten zu singen, lachten, sich gegenseitig mit den
Ellenbogen anstiessen und sich mit Kartoffeln bewarfen.
Dann fuhren sie fort, die Kartoffeln zu schaelen und
weiterzusingen. Sie sangen Maersche in schnellem Rythmus und
Takt. Die Kartoffeln waren die gleichen, die auch wir kochten,
schoen und schmackhaft, und wurden auf den Feldern entlang des
Flusses Sarca angebaut.
Am Abend schafften die Jungen die Abfaelle weg: Kartoffelschalen
und Schachteln voll mit Fleisch. Sie schoben die Karren in die
Naehe der Bergabhaenge, wo sich eine Art Muellgrube befand.
Wieder zurueck, entledigten sie sich ihrer Arbeitshemden, zogen
kurze Hosen an, und verliessen das Hotel durch die Hintertuer,
um sich zum Bad “Nones” zu begeben. Sie sprangen vom Trampolin
aus ins Wasser und tauchten einige Meter weiter wieder auf, um
sich im perfekten Kraulstil zu entfernen. Wir hoerten sie aus
vollem Halse lachen; Wir lauschten ihren Rufen, ihre Stimmen
klangen schrill und jugendlich. Sie waren die kleinen Jungen des
Benaco’s. Ihr Gesang, der das Kartoffenschaelen begleitete,
dauerte ca. zwei Monate an.
Eines Nachmittags konnte ich gerade noch sehen, wie der letzte
militaerische Lastwagen sich auf den Weg Richtung alter Strasse
nach Nago begab. Die Kriegsmarine zog weiter nach Oesterreich.
Die Jungen hatten ziemlich viele Naechte damit verbracht, das
Hotel zu reinigen. Sie hatten sich keiner einzigen Frau im Dorf
genaehert.
Dass das deutsche Militaer auch das Hotel Benaco als Stuetzpunkt
benutzte, ist also sicher und allbekannt.
Wir wissen dies von Zeugenaussagen ehemaliger deutscher Soldaten,
die das Hotel in den Jahren von 1995-2000 als Gaeste besuchten.
Die Ankunft der Amerikaner im April 1945 brachte heftige
Gefechte am Gardasee und an den Haengen des Monte Baldos mit
sich. Bis 30. April verteidigten sich die Deutschen noch, indem
sie Raketen gegen die Verbuendeten abfeuerten.
Sonderbarerweise trug das Hotel Benaco keine grossen Schaeden
davon, obwohl es sich direkt am Hafen befindet, wo ein kleines
Aufklaerungs-Unterseeboot stationiert war. In diesem
einzigartigen Bild des Krieges sah man die Ausschiffung der
Amerikaner, die gezwungen waren, Amphibienfahrzeuge zu benutzen,
da der Tunnel vor Torbole von den Deutschen mit Dynamit
gesprengt worden war. |
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1944 soldato tedesco convalescente a Torbole
Torbole onda sul porto anni 30’ |
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Torbole visto dal monte Brione anni 1930 c. |
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Torbole primavera 1940: Vittoria Mandelli in Nodari
(1906-1991) con il primogenito Giovanni Antonio |
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Torbole 1945 aprile combat-foto sbarco di anfibi americano
davanti all’Hotel Benaco |
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Zweite
Nachkriegszeit 1951-1979 - GESCHAEFTSFUEHRUNG VON “NIDA”
LEONILDE MANDELLI |
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Nach
einer Restaurierung im Schnellverfahren in den Jahren 1949 und
1950 wurde 1951 das Hotel auf den Namen Leonilde Mandelli
gemeldet (Tochter von Francesco Mandelli – 1852-1920), die den
Betrieb bis zum 01.07.1979 fuehrte, und dann die Taetigkeit
wegen “endgueltiger Schliessung und Rueckziehung von der
Aktivitaet” beendete.
Die Schwierigkeiten der Fuehrung des Hotel Benaco in der zweiten
Nachkriegszeit wurden zum einen Teil durch die wechselnden
Besitzer und zum anderen Teil durch die knappen finanziellen
Mitteln bestimmt. Dies verhinderte eine Generalrenovierung des
Gebaeudes, das durch jahrelange Vernachlaessigung mit der Zeit
alt und verwahrlost geworden war. Wenn sich die Hotels in der
zwanzigjaehrigen Zeit des Faschismus vor der wirt-
schaftlichen Krise retten konnten, dann nur, weil die Leitung
des Hotels innerhalb der Familie immense Einsparungen
ermoeglichte. Einige andere Hotels dagegen, wie z. B. das Grand
Hotel Torbole, mussten schliessen oder wurden veraeussert.
Aber auch fuer das Hotel Benaco gab es von 1949 bis zur
Wiedereroeffnung nach dem Krieg Anzeichen fuer eine schwere
Krise ohne schnelle Loesungsmoeglichkeiten.
Im Jahr 1954, mit Aufkommen des Fernsehens, befand sich der
erste Apparat gerade im Hotel Benaco, wo viele sich versammelten
um die ersten Uebertragungen am Bildschirm zu bewundern.
Wie fuer viele historische Hotels in Torbole verordneten die
siebziger Jahre einen langsamen Wettkampf fuer
die Hotels, die nicht imstande waren zu renovieren und mit dem
tugendhaften Zyklus mitzugehen, den die achtziger Jahre mit sich
brachten.
Aber schon in den fruehen sechziger Jahren erwarben unser
Grossvater Antonio Nodari (1898-1995) und unser Vater Giovanni
Nodari, auf Draengen von Vittoria Mandelli (1906-1991),
Besitzanteile des Hotels (inzwischen Dutzende) von Verwandten,
die drohten ausserhalb der Familie zu verkaufen.
War es verborgener, unternehmerischer Scharfsinn oder vielleicht
Sehnsucht nach der grossen Familie des zwanzigsten Jahrhunderts?
Mit all ihren Widerstaenden, aber auch Werten, die Grossmutter
Vittoria bewahren wollte?
Schritt fuer Schritt ging es voran, ohne die Familie Mandelli zu
schroepfen, die gegen Ende der siebziger Jahre das Hotel bis zu
fast 80% erworben hatte.
Wie auch immer, das Hotel Benaco blieb bis 1979 geoeffnet, wenn
auch mit einem klaren und konstanten Untergang in Folge
fehlender Restrukturierung. Dann folgte der Schlussakt mit der
Schliessung des Hotels im Jahr 1979.
Nida (Leonilde) Mandelli, geboren im Jahr 1917 in Oesterreich,
zur Zeit der politischen Verbannung der Familie waehrend des
ersten Weltkrieges, verstarb 1982.
Die Stillegung des Hotels, das die gesamten achtziger Jahre
andauerte, war sicherlich eine grosse Niederlage, wirtschaftlich
gesehen. Man verlor den Anschluss fuer eine neuerliche
Wiederaufnahme, die aufgrund des Massentourismus, der dank der
konstanten Winde und der Schoenheit des Gardasees Windsurfen und
Segeln praktizierte, jedoch gegeben war.
Erst im Jahr 1988, nach jahrelanger Zeit des Wartens, wurde die
Gesellschaft Nodari Giovanni e C. sas. gegruendet, die die
komplette Rekonstruktion und Restaurierung des Gebaeudes zum
Abschluss brachte. |
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Anni sessanta: Nida Mandelli seconda da sinistra con tre
dipendenti |
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Rinfresco “anni sessanta” all’ Hotel Benaco si tenevano anche
comizi politici. Memorabile si disse l’arrivo di
Fanfani con scaramucce fra i democristiani. E i balli che al
primo piano si tenevano negli anni 50 e 60 del novecento. |
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Torbole via Benaco nel 1950 c.
Depliant 1954 |
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Conto di ristorante anni 1960
c.
1958 Giovanni Nodari primo a destra, con i fratelli Dario e
Fernando Piconese |
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1980 – 2008
Juengste Geschichte – Restaurierung und Wiedereroeffnung |
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Wir
naehern uns dem Ende der kleinen Geschichte des Hotel Benaco.
Wir sind bei der Wiedereroeffnung im Jahre 1990 angekommen, es
koennte die fuenfte, aber auch die sechste oder siebte
Generation von Hoteliers sein. Ab 1990 zaehlte das Hotel Benaco
ausser der Familie so um die zehn Mitarbeiter. Die Zeiten, in
denen die Beschaeftigten Landsleute waren sind jedoch vorbei.
Heute gibt es viele Mitarbeiter, die von weit her nur fuer die
Saison von Maerz bis November kommen und dann wieder zurueck in
ihre Heimat kehren. 1990 und 1991 waren zwei sehr schwierige
Jahre. Wir hatten noch nicht wirklich realisiert, dass das Hotel
sich im Zentrum des Ortes befindet. Wir kamen vom Hotel Baia
Azzura, das zwischen Riva und Torbole in einer kleinen,
friedlichen Oase liegt. Im ersten Jahr waren wir wie benommen.
Es kamen hunderte von Menschen am Hotel vorbei. Alle traten ein,
fragten oder wollten etwas. Man wuerde die Mentalitaet aendern
muessen und das konnte einige Jahre dauern. Hier war ein Hafen,
und alle kamen herein: angefangen von dem, der Theaterkarten
wollte bis zu demjenigen, der irgendetwas anderes wollte. Nur
mit der Zeit haben wir uns an diese Situation gewoehnt. Von 1995
bis 2001 besassen wir auch einen Mountainbike-Verleih von
ausgezeichnetem Niveau. Dieser Geschaeftszweig war ein
Schwerpunkt des Hotels. Wir hatten einen Vertrag mit der Firma
Cannondale unterzeichnet, dem “Mercedes” aller Zweiraeder,
gerade waehrend des Mountainbike-Booms, und vor allem fuer die
deutschen Gaeste. Es war ein grosser Erfolg und wir gewannen vor
allem an Ansehen und treuen Kunden. Wir haben dann versucht das
Restaurant bestmoeglichst wiederaufzubauen und auch eine
Pizzeria anzubieten, nachdem die Kunden immer anspruchsvoller
wurden. Die Kundschaft ist wie eine Pyramide. Im Grunde handelt
es sich um anhaengliche Kunden, die zu 70% aus Deutschen
bestehen. Es folgen die Englaender mit 5%, der Rest sind
Italiener. Dann die Gruppen,die besonders in den Nebensaisonen
unverzichtbar sind: Schweden, in den letzten Jahren Finnen,
Deutsche sowieso, Iren und Englaender. Sporadisch auch aus dem
Osten: Ukrainer, Russen, Ungarn, Slowenier, Kroaten. Seit 1992
haben wir das Restaurant immer mehr weiterentwickelt und im Jahr
2001 mit der Pizzeria ergaenzt. Das Restaurant ist somit wieder
ein unverzichtbarer Bestandteil unseres touristischen Angebotes
geworden, was es fuer das Hotel Benaco auch frueher immer war
hier am Hafen von Torbole. |
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Inizio dei lavori di ristrutturazione febbraio 1988
Estate 1988 demolizione del tetto e consolidamento struttura |
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2003 Eroeffnung
der Gemaeldesammlung des Hotel Benaco |
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Nach
jahrelangem, geduldigem Sammeln eroeffnete das Hotel Benaco im
Jahre 2003 eine Galerie mit Gemaelden aus der Umgebung von
Torbole. Die Familie Nodari hat die Bilder nach und nach
erstanden, um zu zeigen, wie sehr das Hotel Benaco mit Torbole
und seiner Umgebung verbunden ist.
Eine Huldigung an Torbole, das viele Kuenstler und Poeten
beherbergte, wie einer der ersten touristischen Slogans aus den
fuenfziger Jahren besagt. Die etwa 40 ausgestellten Gemaelde,
vor allem auslaendischer Kuenstler, sind vom Ende des 19. und
Anfang des 20. Jahrhunderts. Ausserdem besitzen wir in unserem
Archiv eine umfangreiche Sammlung von Ansichtskarten, Fotos aus
der Region, Zeichnungen, antiquarische Buecher und einige
Filmaufnahmen fuer Liebhaber der Gegend. |
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“Torbole am Gardasee” Eliere Rasmussen Eliersen 1827-1912
-collezione Hotel Benaco- |
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L. Kessler 1856 Torbole am Gardasee |
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Paul Flickel 1876 Torbole |
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Peter Woltzke Hafenszene in Tobole am Gardasee 1900
Anonimo 1900 c. |
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Walde Volker 1931 Torbole |
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2008 100.
Jahrestag |
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1908 -
2008 hundert Jahre....sind vergangen, fuenf oder vielleicht auch
mehr Generationen folgten, das Hotel Benaco sowie das Doerfchen
Torbole sul Garda haben sich weiterentwickelt. Das Phaenomen des
Elite-Tourismus und der weniger bedeutende Randtourismus haben
sich zur wirtschaftlich ueberwiegenden Geldeinnahme verwandelt.
Heute wie auch frueher ist das Hotel Benaco an den Namen der
Familie gebunden, heute Nodari, frueher Mandelli, und hat nicht
den eigenen Ursprung vergessen, die gluecklichen und auch
dramatischen Momente, die ganz eigene Geschichte.
Unsere Gastfreundschaft, zu Beginn zurueckhaltend und manchmal
auch misstrauisch, ist echt. Sie hat sich immer weiterentwickelt
und sich als konkurrenzfaehig erwiesen.
Unser Blick zurueck auf die Geschichte des Hotel Benaco geht nun
zu Ende. Im Jahre 2008 feiern wir unser 100. Jubilaeum, eine
neue Saison beginnt, hoffen wir, dass es noch unzaehlige weitere
geben wird. |
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Famiglie
Nodari
Giovanni, Anna, Stefano, Claudio e Lorenzo |
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Übersetzung von Anita
Benezeder, ueberlesen Gabriele Wittfeld. |
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